Durcheinander
Nationalparks

Hluhluwe-Imfolozi Nationalpark

Der Hluhluwe-Imfolozi-Park im Herzen von KwaZulu-Natal, wo noch die alten Pfade durch urspruengliche Wildnis fuehren, bietet eine der vielseitigsten urafrikanischen Landschaften. Im einstigen Jagdrevier von Zulukoenig Shaka gelegen, wurden die beiden Reservate Hluhluwe und Imfolozi (frueher Umfolozi) bereits 1895 zu den ersten Naturschutzgebieten in Suedafrika erklaert. Nach jahrzehntelangen Kaempfen zwischen Zulus, Buren und Briten stand auch der Wildtierbestand vor dem Aus. Besonders gefaehrdet war das Breitmaulnashorn (White Rhino). Am Ende des 19. Jh. Waren schliesslich nur noch etwa 50 Tiere uebrig. Damit sich der Bestand wieder erholen konnte wurde die Operation Rhino, die vom KwaZulu Nature Conservation Service durchgefuehrt wurde, ins Leben gerufen. Eine Spezial-Wildfangeinheit betaeubte einige der Tiere und siedelte sie in anderen suedafrikanischen Reservaten und anderen Teilen der Welt wieder an. Mit Erfolg! Heute traben – Dank der Wildhueter – mehr als 10.000 Breitmaulnashoerner durch Afrikas Wildparks und ca. 1.250 davon durch den Hluhluwe-Imfolozi Park. Mittlerweile kuemmern sich die Wildhueter um das stark gefaehrdete Spitzmaulnashorn. Davon gibt es im „HIP“ ca. 300 Stück. Im Jahr 1999 wurde ein Projekt zur Erhaltung der Loewenbestände gestartet, die an Inzucht litten, so dass die Bestaende durch neue Tiere ergaenzt wurden.

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Der heutige Hluhluwe-Imfolozi Park entstand im Jahr 1998 als der Hluhluwe-Teil, der Imfolozi-Teil und der dazwischen liegende Korridor zum Hluhluwe-Imfolozi Park vereinigt wurden. Bedingung war, dass die Hauptstraße zwischen den beiden Parks bestehen bleibt. Somit kann das Wild beliebig von einem Teil des Parks zum anderen wechseln. Der Hluhluwe-Imfolozi Park ist mit einer Fläche von 960 km² der viertgrößte Nationalpark des Landes. Er ist ca. 260 km von Durban entfernt und kann mit dem Auto in ca. 3 Stunden erreicht werden.

Der „HIP“ verfügt über ein ca. 230 Kilometer langes Straßennetz, wovon allerdings einige Straßen während der Regenzeit (November – März) zum Teil sehr schwer befahrbar sind. Auf den Straßen gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h. Im ganzen Park befinden sich Picknick-Plätze und Aussichtspunkte, wobei beim Verlassen des Fahrzeugs immer Vorsicht geboten ist, da die Picknickplätze nicht eingezäunt sind! Mit einer Karte über den Park findet man sich dort als Selbstfahrer sehr gut zurecht und kann den Park somit sehr gut auf eigene Faust erkunden. Wer Lust hat, kann im Park auch übernachten. Das Hilltop Camp, im Hluhluwe-Teil, gilt als eines der schönsten staatlichen Camps. Da es auf einem Bergrücken liegt, bietet es eine wunderschöne Aussicht über den Park und das angrenzende Zululand. Das Mpila Camp liegt im Imfolozi-Teil und bietet etwas einfachere Chalets. Beide Camps verfügen über einen Shop, eine Tankstelle und einen Swimmingpool. Das Hilltop bietet zusätzlich noch ein Restaurant. Außerdem gibt es einige Bushcamps für diejenigen, die den Park zu Fuß mit einem Wildhüter auf dem Wilderness Trail erkunden wollen.

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Die vielfältige und abwechslungsreiche Vegetation bietet Lebensraum für viele Säugetiere, über 300 Vogelarten, Reptilien und Amphibien. Neben den berühmten „Big Five“ (Nashorn, Büffel, Leopard, Löwe und Elefant) können die Besucher Giraffen, Impalas, Gnus, Hyänen, Wildhunde, Krokodile, Flusspferde sowie eine Vielzahl anderer Wildtiere beobachten. Die Landschaft im südlichen Imfolozi-Teil besteht aus einer charakteristischen Hügellandschaft und einem Stück ursprünglicher afrikanischer Savanne, während der nördliche Hluhluwe-Teil felsig, mit stattlichen Bergen, Wäldern und Grasland sehr abwechslungsreich und wegen seiner Artenvielfalt sehr beliebt ist.

Meine persönliche Favorit-Route ist die Sontuli-Loop! Landschaftlich sehr schön, ein wunderschöner Picknickplatz und ein ausgezeichnetes Löwengebiet. In dieser Region hatten wir schon sehr oft Glück und konnten Löwen und sogar Leoparden beobachten!

Die beste Reisezeit für den Hluhluwe-Umfolozi kann man nicht genau definieren, da der Park das ganze Jahr über interessant und lohneswert ist! Allerdings sollte man im Sommer (Oktober bis Mai) wenn häufig Regen fällt unbedingt eine Malariaprophylaxe mit im Gepäck haben. Im Winter (Juni bis August) ist es dagegen recht trocken und die zahlreichen Tiere lassen sich sehr gut an den vielen Wasserlöchern im Park beobachten.

Der Krüger Nationalpark

Das Schutzgebiet wurde im Jahr 1898 unter dem Namen Sabie Game Reserve vom damaligen burischen Präsidenten von Transvaal, Paul Krüger, als Wildreservat gegründet. 5 Jahre später, im Jahr 1903 wurde das Reservat durch das Shingwedzi-Schutzgebiet erweitert und erst im Jahr 1926 erhielt das Gebiet den Status „Nationalpark“ und wurde in seinen heutigen Namen umbenannt. 1927 wurde der Krüger Nationalpark für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und 1961 eingezäunt. Mittlerweile ist der Krügerpark 320 Kilometer lang und 60 Kilometer breit – immer entlang der südafrikanischen Grenze zu Mosambik. Mit einer Fläche von insgesamt 19.485 Quadratkilometern (= so groß wie Belgien) gilt er heute als das größte zusammenhängende Schutzgebiet für wilde Tiere in Südafrika.

Seit Beginn der 2000er Jahre ist eine Ausweitung mit einer Zusammenlegung von anderen Parks in die Nachbarländer Mosambik und Simbabwe beschlossen. Ende 2000 wurde ein Vertrag zwischen Südafrika, Mosambik und Simbabwe unterzeichnet und der neue „Greater Limpopo Transfontier Park“ gegründet. Der neue Park soll von heute fast 20.000 auf zunächst etwa 35.000 Quadratkilometer vergrößert werden und wenn man die angrenzenden Naturschutzgebiete mit einrechnet, wird der Park sogar fast 100.000 Quadratkilometer groß. Mit dieser Größe zählt er zu einem der größten Tierschutzgebiete der Welt. Im September 2001 durften die ersten Elefanten den Park in Richtung Mosambik verlassen. Seit dem werden die Zäune abgerissen und an der der neuen Parkgrenze wieder errichtet. Um Touristen den Wechsel nach Mosambik zu ermöglichen, wurde zwischen den Park-Teilen der neue Grenzübergang Giriyondo gebaut. Allerdings ist für Besucher aus Südafrika dieses neue Gebiet bisher noch nicht zugängig.

Wie andere Nationalparks und Wildreservate in Afrika hatte auch der Krüger Nationalpark lange Zeit gegen die Bedrohung des Wildbestandes durch die Wilderei zu kämpfen. Ein großer Verdienst des Krüger Nationalparks ist daher der Schutz der Flora und Fauna. Viele der Tiere wären heute wahrscheinlich schon ausgestorben!

Nur etwa 20 % der Krügerpark-Besucher sind Ausländer und dies bedeutet, dass der Park vor allem bei den Südafrikanern sehr beliebt und ein Urlaubs-Hit ist! Es ist ratsam, bei den Planungen zu einem Südafrika-Urlaub die südafrikanischen Ferien zu beachten (siehe unter Info / Tips – Schulferien und Feiertage in Südafrika).


Der Krügernationalpark, kann über mehrere Eingänge erreicht werden:

  • Im Süden: Malelane und Crocodile Bridge (direkt am gleichnamigen Camp)
  • Im Südwesten: Numbi, Phabeni und Paul Kruger
  • Im Westen: Orpen und Phalaborwa
  • Im Norden: Pafurfi und Punda Maria

Zusätzlich gibt es noch Eingänge von Mosambik-Seite aus:

  • Pafuri Border Post
  • Giriyonda

Für Safaris stehen den Besuchern insgesamt ca. 1.900 Kilometer Strassen zur Verfügung, von denen knapp 700 Kilometer asphaltiert sind. Der Rest sind Schotterstraßen oder Sandpisten. Für Touren durch den Krügerpark gilt stets: Die Tiere im Park haben generell Vorfahrt! Auf den asphaltieren Straßen gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h und auf den unbefestigten Straßen eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h. Dies wird seit einigen Jahren auch immer wieder streng kontrolliert und bei Nichteinhalten kann man des Parks verwiesen werden!

Eine Tour durch den Krügerpark sollte zeitlich immer ausreichend geplant werden, da man die Entfernungen sehr oft unterschätzt und man nie wissen kann, wer plötzlich die Straße blockiert. Die Elefanten im Krügerpark sind besonders aggressiv und wenn diese die Straße blockieren sollte man lieber einen Umweg fahren. Die Ein-/Ausgangstore in den Camps schließen pünktlich und Fahrzeuge, die nach Schließung der Tore nicht im Camp eingetroffen sind müssen mit einem hohen Aufwand gesucht werden.

Öffnungszeiten der Eingänge sowie Camps

 

Öffnung am
Parkeingang

Öffnung der Camps

Schließung der
Camps und Tore

November – Januar

05:30

04:30

18:30

Februar

05:30

05:30

18:30

März

05:30

05:30

18:00

April

06:00

06:00

18:00

Mai-Juli

06:00

06:00

17:30

August

06:00

06:00

18:00

September

06:00

06:00

18:00

Oktober

05:30

05:30

18:30

 

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Der Park verfügt über eine Vielzahl von unterschiedlichen Camps:

Die Kategorien der Camps

Rest Camps
Die Restcamps
verfügen in der Regel über Strom, eine Einkaufsmöglichkeit, Telefon, eine Tankstelle, ein Restaurant sowie eine Küche. Manche Camps, wie z. B. das Satara Camp haben auch ein beleuchtetes Wasserloch, das man auch außerhalb des Parks über eine Webcam beobachten kann.

Bushfeld Camps
Die Bushfeld Camps
sind eher für die Abenteurer und Selbstversorger gedacht. Die Camps werden in der Regel nur mit Solarstrom, für die Beleuchtung und Ventilatoren, versorgt. Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten usw. gibt es hier nicht.

Private Camps/Lodges
Die privaten Camps sind meist mit gehobener Ausstattung, werden allerdings ebenfalls nur mit Solarstrom, für die Beleuchtung und Klimageräte, versorgt.

Zu den Rest Camps gehören:

Balule
Das Balule Rest Camp liegt am Südufer des Olifants River.

Berg-en-Dal
Dieses moderne Camp wurde am 24.02.1984 am Ufer des Flusses Matjulu Spruit in der Nähe einer prähistorischen Siedlung eröffnet. Es ist das einzige Camp des Parks in einer felsigen Region. Es liegt an der Südseite des Matjulu Wasserlaufs, mit Blick über die sanft erhobenen Berge. An den Nord- und Südseiten grenzen trockene Flussbetten und ein Stausee an das Camp. Mit Bedacht wurde die natürliche Vegetation des Camps erhalten.

Crocodile Bridge
Das Crocodile Bridge Camp wurde ca. 1930 am Ufer des Crocodile River in der Südost-Ecke des Parks eröffnet. In dieser Gegen um das Camp lebt ein Großteil der Nashörner des Krügerparks. Diese Gegend beherbergt aber noch eine Vielfalt anderer Tierarten, unter anderem Kudu, Gepard, Warzenschwein und die Big-Five wie auch einen im Camp nistenden Paradiesschnäpper.

Letaba
Letaba, was „Sandfluss“ bedeutet liegt am Ufer des gleichnamigen Flusses Letaba und bietet den Besuchern u. a. ein interessantes „Elefantenmuseum“. Dieses Museum ist zwar klein, aber auf jeden Fall einen Besuch wert! Es erzählt auch die Geschichte von bekannten Elefantenbullen, die wegen ihrer Stoßzähne von Wildhütern 24 Std. bewacht wurden. Die Gegend rund um Letaba ist Elefantengebiet aber auch andere seltene Tierarten wie Elandantilopen können gesichtet werden. Einen Besuch wert sind die Engelhard- und Mingerhout Stauseen und der Matambeni-Aussichtsplatz. Dieses Camp verfügt auch über einen Mini-ATM (Geldautomat)

Lower Sabie
Dieses Camp liegt an einem Damm, der den Sabie River staut und bietet seinen Besuchern eine herrliche Aussicht auf den Fluss. Mit seinen weitläufigen Rasenflächen und schattigen Bäumen ist das Camp ein sehr beliebtes Familienziel. Krokodile, Nilpferde und viele Vogelarten kommen oft zum Sunset Stausee, der nur einen Kilometer vom Camp entfernt ist.

Malelane
Malelane ist eines der kleinsten Restcamps im Park. Das nächst gelegene Main Camp ist Berg-en-dal.

Maroela
Maroela liegt ca. 2 km vom Orpen Camp entfernt am Timbavati River und ist ein kleines Camp. Das Camp bietet eine kleine Plattform, von wo aus man den Timbavati River beobachten kann.

Mopani
Dieses Camp wurde 1989 an einem östlichen Ufer des Pioneer-Stausees eröffnet und liegt ca. 48 km nördlich vom Letaba Camp. Vier verschiedene Unterkunftsarten wurden aus natürlichen Baustoffen (grober Stein, Holz und Riedgras) errichtet, die mit der Natur im Einklang stehen. In der Nähe des Mopani-Camps befindet sich Shipandani. Dies ist ein Ansitz, auf dem man ebenfalls übernachten kann!

Olifants
Das Olifantscamp liegt 100 Meter über dem Olifants River und gilt als eines der schönsten Camps im Krüger Nationalpark. Es liegt im Norden des Parks etwa zweihundert Meter oberhalb des Olifants River und bietet einen herrlichen Panoramablick weit über das Flusstal, wo sich vor allem morgens und abends das Großwild versammelt! Auch wenn man keine Übernachtung in diesem Camp gebucht hat, lohnt sich auf jeden Fall ein Ausflug dorthin. Mit einer Tasse Kaffee oder Tee aus dem Restaurant kann man die herrliche Aussicht genießen.

Orpen
Das Camp wurde nach Eileen Orpen benannt und verbindet das Beobachten von Tieren mit Entspannung für den Naturfreund. 3,5 km von Orpen entfernt befinden sich das Camping-Areal „Maroela“ und ein Safari-Zeltcamp mit Unterkunft für Körperbehinderte. Diese friedlichen Satelliten-Camps überblicken den meist ausgetrockneten Timbavatifluss. In der Nähe des Camps befindet sich ein Wasserloch, welches man auch über eine Webcam im Internet beobachten kann.

Pretoriuskop
Dieses Camp liegt an der Wagenroute von dem Lydenburg-Goldfeld zur Küste. Es wurde nach dem Sohn Andries Pretorius, Wilhelm Pretorius benannt. Pretoriuskop liegt in einer hügeligen Region mit hohem Niederschlag und vielen interessanten und malerischen Felsvorsprüngen. Es ist das westlichste, höchste, kühlste und regnerischste Camp des Parks. Die seltene Kuhantilope und das Breitmaulnashorn werden hier gesichtet. Viele historische Stätten, wie z. B. die Albasini-Ruinen sind nur eine kurze Fahrt vom Camp entfernt.

Punda Maria
Dieses Camp, das am Fuße eines Hügels liegt, wurde 1919 als Station für die Wildhüter in der nördlichsten Ecke des Parks erbaut und 1933 in ein Restcamp umfunktioniert. Von diesem Camp aus kann auch die nahe gelegene Archäologische Stätte Thulamela besichtigt werden. Punda, was gestreifter Esel oder Zebra bedeutet, liegt im höchsten Niederschlagsgebiet des Parks und gilt als Paradies für Vogelliebhaber.

Satara
Das Satara Camp trägt auch den Namen „Katzencamp“ da in dem Gebiet rund um Satara immer wieder Großkatzen, wie Löwe, Leopard und Geparden gesichtet werden. Vor der Gründung des Parks wurde die Gegend um Satara von Siedlern der Republik Transvaal bewohnt. Einer der indischen Landvermesser markierte das heutige Satara mit dem Hindi-Wort „Satara“, was soviel wie „17“ bedeutet. Rund um das Camp gibt es 3 Dämme, 6 Wasserlöcher und 2 Hütten zur Vogelbeobachtung. Die Gegend gilt als das wildreichste Gebiet des Krügerparks.

Shingwedzi
Shingwedzi oder auch „Ort des Eisensteins“ liegt mitten im Herzen der Mopane-Landschaft. Zu den vielen landschaftlich schönen Routen zählt die S50 am Shingwedzi-Fluss entlang in Richtung Kanniedood-Dam. Wasserböcke, Njalas, Kudus oder Elfanten kann man hier oft beobachten, aber auch viele Vögel. In der Gegen um Shingwedzi wurde früher Gold gefunden.

Skukuza
Skukuza ist das Haupt-Camp des Krügerparks, mit vielen historischen Stätten und liegt am Südufer des Sabie River. Es bietet mehr als 1.000 Besuchern eine Übernachtungsmöglichkeit und hat sogar einen 9-Loch-Golfplatz. Das Camp hieß bei seiner Eröffnung 1902 „Sabie Bridge“, wurde aber 1936 nach dem Namen von James Stevenson-Hamilton in der Shangaan-Sprache in „Skukuza“ umbenannt. Stevenson-Hamilton war gebürtiger Schotte und sorgte ab 1902 als erster Park-Ranger für Ordnung im damaligen Tierschutzgebiet.

Talamati
Dieses Camp liegt im zentralen Teil des Parks am Rande einer weiten Grassebene. Talamati bietet 15 Familien Cottages mit 2 oder 3 Schlafräumen und einer Innenküche. Das nächste Main Camp ist Satara. Vor dem Camp befindet sich ein Wasserloch mit Hochsitz.

Tamboti
Tamboti ist ein kleines Zeltcamp in einem Waldgebiet an einer Schleife des Timbavati River.

Tsendze Rustic Camp
Hier handelt es sich um einen kleinen Camping-Platz, der 2006 etwa 7 km von Mopani neben dem Moopiplaas Rastplatz eröffnet wurde.


Zu den Bushfeld Camps gehören:

Bateleur
Das Bateleur Camp liegt im Norden des Krügerparks und ist das älteste und kleinste der Bush Camps. Das nächste Main Camp ist Shingwedzi. In der Nähe des Camps befinden sich zwei Wasserlöcher. Das Camp bietet 7 volleingerichtete Chalets.

Biyamiti
Das Biyamiti Camp liegt im Süden des Parks am Biyamiti River etwa auf halbem Weg zwischen Berg-en-Dal und Lower Sabie nahe der historischen Route der Ochsenwagen auf ihrem Weg vom Hochland hinunter zur Küste. Es bietet als Unterkünfte 15 Familien-Cottages, die alle entlang des Flussbetts liegen.

Shimuwini
Shimuwini liegt im zentralen Teil des Parks. Die nächsten Main Camps sind Letaba und Mopani. Das Camp besteht auf 15 Familien Chalets mit 2 oder 3 Schlafräumen, die alle entlang des Shimuwini-Damms stehen und somit eine herrliche Aussicht bieten. Die Chalets haben eine volleingerichtete Außenküche.

Sirheni
Sirheni ist ein kleines Camp in einem Galeriewald am Sirheni Damm gelegen, der den Mphongolo River staut. Von den 15 Cottages hat man einen schönen Blick über das südliche Ufer des Sirheni Dams. Die Cottages sind komplett mit Küche ausgestattet. Die nächsten Main Camps sind Shingwedzi und Punda Maria.


Wildlife im Krüger Nationalpark

Im Krügerpark kommen 147 verschiedene Säugetierarten vor, von denen Ihr die Population der wichtigsten in der unten stehenden Tabelle finden könnt. Der Park ist natürlich auch Heimat der “Big Five” (Löwe, Leopard, Elefant, Nashorn, Büffel), außerdem noch von über 500 Vogel, 114 Reptilien-, 34 Amphibien- und 49 Fischarten. Ebenso findet man – allerdings mit etwas Glück – auch die „Small Five“ im Krügerpark (Nashornkäfer, Büffel-Wwebervogel, Leoparden-Schildkröte, Elefanten-Spitzmaus und den Ameisenlöwen)

Die Vogelwelt wartet mit den Big-Six auf die Besucher und das sind: Ohrengeier, Riesentrappe, Nashornvogel, Afrikanische Fischeule, Sattelstorch und Kampfadler.

Bei den Säugetierarten stehen etwa 18 Arten auf der „Roten Liste“ und sind vom Aussterben bedroht. Z. B. Wildhunde, Geparde oder das Spitzmaulnashorn sog. „Black Rhino“

Der Abschuss von jährlich ca. 500 Elefanten hatte in den 80er Jahren weltweit zu Protesten geführt, so dass der Abschuss unter dem weltweiten Druck, Anfang der 90er Jahre eingestellt wurde. Seit dem wurden durch die starke Überweidung durch Elefanten einige Regionen bereits versteppt.

Die Öffnung des Parks in Richtung Mosambik und Simbabwe soll nun eine Entlastung bei den Elefanten schaffen. Die ersten der insgesamt ca. 12.000 Elefanten haben bereits im Coutada Schutzgebiet in Mosambik eine neue Heimat gefunden.

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Beobachten von Tieren

Der Krügerpark wird in 16 ökologische Zonen eingeteilt. Insgesamt gibt es im Krügerpark 336 Baumarten, einige davon prägen die Landschaft. Auch bei den Bäumen gibt es die Big-Five – Mopane, Baobab (auch Affenbrotbaum), Dornakazie, Fieberbaum und Marula. Die Dornakazie ist ein genialer Schattenspender und verfügt über einen außergewöhnlichen Überlebenstrick. Um von Giraffen nicht vollkommen kahl gefressen zu werden produziert sie kurz nach dem Anknabbern Tannin in den Blattspitzen. Tannin ist ein Bitterstoff und verdirbt der Giraffe sofort den Appetit und sie wandert weiter. Aber auch die umliegenden Bäume wurden bereits „gewarnt“ und haben begonnen, den Bitterstoff zu produzieren.

Die Landschaft im Krügerpark ist sehr vielfältig und wechselt immer wieder. Man findet dort die unterschiedlichsten Vegetationsarten, wie: gemischte Buschweiden-Trockenwälder, Sauerveld, tropischer Regenwald, offene Baumsavanne mit Marula, dichte Vegetation um den Crocodile-River und am Sabie-River, Gebirgs-Bushveld, Dorndickicht, raues Buschveld des Limpopo-Tals, Schwemmebenen, Flussläufe, Mopane-Sträucherveld, Mopane-Baumsavanne, Trockenwälder mit Mopane, gemischter Trockenwald mit Mopanebäumen, Knotendorn, Sandveld…

Durch den Park fließen zahlreiche Flüsse, wie der Olifants River, Sabie River, Letaba, Timbavati, Shingwedzi, außerdem gibt es zahlreiche Wasserlöcher und Dämme, an denen das Wild beobachtet werden kann.

Fast in jedem Camp werden organisierte Safaris angeboten, die den Vorteil haben, dass die Wildhüter die besten Punkte kennen um das Wild zu beobachten und meistens über Funk in ständigem Kontakt mit anderen Wildhütern stehen. Wer nur ein oder zwei Tage für den Park Zeit hat, sollte an einer dieser Touren, die morgens (incl. Sonnenaufgang), vormittags und am späten Nachmittag (incl. Sonnenuntergang) angeboten werden, teilnehmen. In einigen Camps werden auch Nachtsafaris, spezielle Safaris für Vogelliebhaber oder geführte Buschwanderungen angeboten.


Reisezeit

Der Krüger Nationalpark ist das ganze Jahr über eine Reise wert.

Im Sommer kann es allerdings ziemlich heiß werden und die höhere Luftfeuchtigkeit kann dies noch verstärken. Von Oktober bis Ende Januar setzt dann auch die große Regenzeit ein, die für die Tiere und Pflanzen überlebenswichtig ist. Während dieser Zeit besteht für den Krügerpark auch ein erhöhtes Malariarisiko.

Die beste Zeit zur Tierbeobachtung ist der trockene Winter (Juni bis August) mit seinen milden Temperaturen. Das Gras ist relativ kurz und die Tiere sind auf die umliegenden Wasserlöcher angewiesen.

 

Solltet Ihr einen Besuch im Krüger Nationalpark gebucht haben oder noch planen wünsche ich Euch viel Spaß, spannende Tierbeobachtungen und unvergessliche Tage!

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Heute liegt in aller Ewigkeit vor Morgen.

Bringe den heutigen Tag zu Ende, dann kümmere Dich um den nächsten.
(Afrikanische Weisheit)

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