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Der Park verfügt über eine Vielzahl von unterschiedlichen Camps:
Die Kategorien der Camps
Rest Camps Die Restcamps verfügen in der Regel über Strom, eine Einkaufsmöglichkeit, Telefon, eine Tankstelle, ein Restaurant sowie eine Küche. Manche Camps, wie z. B. das Satara Camp haben auch ein beleuchtetes Wasserloch, das man auch außerhalb des Parks über eine Webcam beobachten kann.
Bushfeld Camps Die Bushfeld Camps sind eher für die Abenteurer und Selbstversorger gedacht. Die Camps werden in der Regel nur mit Solarstrom, für die Beleuchtung und Ventilatoren, versorgt. Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten usw. gibt es hier nicht.
Private Camps/Lodges Die privaten Camps sind meist mit gehobener Ausstattung, werden allerdings ebenfalls nur mit Solarstrom, für die Beleuchtung und Klimageräte, versorgt.
Zu den Rest Camps gehören:
Balule Das Balule Rest Camp liegt am Südufer des Olifants River.
Berg-en-Dal Dieses moderne Camp wurde am 24.02.1984 am Ufer des Flusses Matjulu Spruit in der Nähe einer prähistorischen Siedlung eröffnet. Es ist das einzige Camp des Parks in einer felsigen Region. Es liegt an der Südseite des Matjulu Wasserlaufs, mit Blick über die sanft erhobenen Berge. An den Nord- und Südseiten grenzen trockene Flussbetten und ein Stausee an das Camp. Mit Bedacht wurde die natürliche Vegetation des Camps erhalten.
Crocodile Bridge Das Crocodile Bridge Camp wurde ca. 1930 am Ufer des Crocodile River in der Südost-Ecke des Parks eröffnet. In dieser Gegen um das Camp lebt ein Großteil der Nashörner des Krügerparks. Diese Gegend beherbergt aber noch eine Vielfalt anderer Tierarten, unter anderem Kudu, Gepard, Warzenschwein und die Big-Five wie auch einen im Camp nistenden Paradiesschnäpper.
Letaba Letaba, was „Sandfluss“ bedeutet liegt am Ufer des gleichnamigen Flusses Letaba und bietet den Besuchern u. a. ein interessantes „Elefantenmuseum“. Dieses Museum ist zwar klein, aber auf jeden Fall einen Besuch wert! Es erzählt auch die Geschichte von bekannten Elefantenbullen, die wegen ihrer Stoßzähne von Wildhütern 24 Std. bewacht wurden. Die Gegend rund um Letaba ist Elefantengebiet aber auch andere seltene Tierarten wie Elandantilopen können gesichtet werden. Einen Besuch wert sind die Engelhard- und Mingerhout Stauseen und der Matambeni-Aussichtsplatz. Dieses Camp verfügt auch über einen Mini-ATM (Geldautomat)
Lower Sabie Dieses Camp liegt an einem Damm, der den Sabie River staut und bietet seinen Besuchern eine herrliche Aussicht auf den Fluss. Mit seinen weitläufigen Rasenflächen und schattigen Bäumen ist das Camp ein sehr beliebtes Familienziel. Krokodile, Nilpferde und viele Vogelarten kommen oft zum Sunset Stausee, der nur einen Kilometer vom Camp entfernt ist.
Malelane Malelane ist eines der kleinsten Restcamps im Park. Das nächst gelegene Main Camp ist Berg-en-dal.
Maroela Maroela liegt ca. 2 km vom Orpen Camp entfernt am Timbavati River und ist ein kleines Camp. Das Camp bietet eine kleine Plattform, von wo aus man den Timbavati River beobachten kann.
Mopani Dieses Camp wurde 1989 an einem östlichen Ufer des Pioneer-Stausees eröffnet und liegt ca. 48 km nördlich vom Letaba Camp. Vier verschiedene Unterkunftsarten wurden aus natürlichen Baustoffen (grober Stein, Holz und Riedgras) errichtet, die mit der Natur im Einklang stehen. In der Nähe des Mopani-Camps befindet sich Shipandani. Dies ist ein Ansitz, auf dem man ebenfalls übernachten kann!
Olifants Das Olifantscamp liegt 100 Meter über dem Olifants River und gilt als eines der schönsten Camps im Krüger Nationalpark. Es liegt im Norden des Parks etwa zweihundert Meter oberhalb des Olifants River und bietet einen herrlichen Panoramablick weit über das Flusstal, wo sich vor allem morgens und abends das Großwild versammelt! Auch wenn man keine Übernachtung in diesem Camp gebucht hat, lohnt sich auf jeden Fall ein Ausflug dorthin. Mit einer Tasse Kaffee oder Tee aus dem Restaurant kann man die herrliche Aussicht genießen.
Orpen Das Camp wurde nach Eileen Orpen benannt und verbindet das Beobachten von Tieren mit Entspannung für den Naturfreund. 3,5 km von Orpen entfernt befinden sich das Camping-Areal „Maroela“ und ein Safari-Zeltcamp mit Unterkunft für Körperbehinderte. Diese friedlichen Satelliten-Camps überblicken den meist ausgetrockneten Timbavatifluss. In der Nähe des Camps befindet sich ein Wasserloch, welches man auch über eine Webcam im Internet beobachten kann.
Pretoriuskop Dieses Camp liegt an der Wagenroute von dem Lydenburg-Goldfeld zur Küste. Es wurde nach dem Sohn Andries Pretorius, Wilhelm Pretorius benannt. Pretoriuskop liegt in einer hügeligen Region mit hohem Niederschlag und vielen interessanten und malerischen Felsvorsprüngen. Es ist das westlichste, höchste, kühlste und regnerischste Camp des Parks. Die seltene Kuhantilope und das Breitmaulnashorn werden hier gesichtet. Viele historische Stätten, wie z. B. die Albasini-Ruinen sind nur eine kurze Fahrt vom Camp entfernt.
Punda Maria Dieses Camp, das am Fuße eines Hügels liegt, wurde 1919 als Station für die Wildhüter in der nördlichsten Ecke des Parks erbaut und 1933 in ein Restcamp umfunktioniert. Von diesem Camp aus kann auch die nahe gelegene Archäologische Stätte Thulamela besichtigt werden. Punda, was gestreifter Esel oder Zebra bedeutet, liegt im höchsten Niederschlagsgebiet des Parks und gilt als Paradies für Vogelliebhaber.
Satara Das Satara Camp trägt auch den Namen „Katzencamp“ da in dem Gebiet rund um Satara immer wieder Großkatzen, wie Löwe, Leopard und Geparden gesichtet werden. Vor der Gründung des Parks wurde die Gegend um Satara von Siedlern der Republik Transvaal bewohnt. Einer der indischen Landvermesser markierte das heutige Satara mit dem Hindi-Wort „Satara“, was soviel wie „17“ bedeutet. Rund um das Camp gibt es 3 Dämme, 6 Wasserlöcher und 2 Hütten zur Vogelbeobachtung. Die Gegend gilt als das wildreichste Gebiet des Krügerparks.
Shingwedzi Shingwedzi oder auch „Ort des Eisensteins“ liegt mitten im Herzen der Mopane-Landschaft. Zu den vielen landschaftlich schönen Routen zählt die S50 am Shingwedzi-Fluss entlang in Richtung Kanniedood-Dam. Wasserböcke, Njalas, Kudus oder Elfanten kann man hier oft beobachten, aber auch viele Vögel. In der Gegen um Shingwedzi wurde früher Gold gefunden.
Skukuza Skukuza ist das Haupt-Camp des Krügerparks, mit vielen historischen Stätten und liegt am Südufer des Sabie River. Es bietet mehr als 1.000 Besuchern eine Übernachtungsmöglichkeit und hat sogar einen 9-Loch-Golfplatz. Das Camp hieß bei seiner Eröffnung 1902 „Sabie Bridge“, wurde aber 1936 nach dem Namen von James Stevenson-Hamilton in der Shangaan-Sprache in „Skukuza“ umbenannt. Stevenson-Hamilton war gebürtiger Schotte und sorgte ab 1902 als erster Park-Ranger für Ordnung im damaligen Tierschutzgebiet.
Talamati Dieses Camp liegt im zentralen Teil des Parks am Rande einer weiten Grassebene. Talamati bietet 15 Familien Cottages mit 2 oder 3 Schlafräumen und einer Innenküche. Das nächste Main Camp ist Satara. Vor dem Camp befindet sich ein Wasserloch mit Hochsitz.
Tamboti Tamboti ist ein kleines Zeltcamp in einem Waldgebiet an einer Schleife des Timbavati River.
Tsendze Rustic Camp Hier handelt es sich um einen kleinen Camping-Platz, der 2006 etwa 7 km von Mopani neben dem Moopiplaas Rastplatz eröffnet wurde.
Zu den Bushfeld Camps gehören:
Bateleur Das Bateleur Camp liegt im Norden des Krügerparks und ist das älteste und kleinste der Bush Camps. Das nächste Main Camp ist Shingwedzi. In der Nähe des Camps befinden sich zwei Wasserlöcher. Das Camp bietet 7 volleingerichtete Chalets.
Biyamiti Das Biyamiti Camp liegt im Süden des Parks am Biyamiti River etwa auf halbem Weg zwischen Berg-en-Dal und Lower Sabie nahe der historischen Route der Ochsenwagen auf ihrem Weg vom Hochland hinunter zur Küste. Es bietet als Unterkünfte 15 Familien-Cottages, die alle entlang des Flussbetts liegen.
Shimuwini Shimuwini liegt im zentralen Teil des Parks. Die nächsten Main Camps sind Letaba und Mopani. Das Camp besteht auf 15 Familien Chalets mit 2 oder 3 Schlafräumen, die alle entlang des Shimuwini-Damms stehen und somit eine herrliche Aussicht bieten. Die Chalets haben eine volleingerichtete Außenküche.
Sirheni Sirheni ist ein kleines Camp in einem Galeriewald am Sirheni Damm gelegen, der den Mphongolo River staut. Von den 15 Cottages hat man einen schönen Blick über das südliche Ufer des Sirheni Dams. Die Cottages sind komplett mit Küche ausgestattet. Die nächsten Main Camps sind Shingwedzi und Punda Maria.
Wildlife im Krüger Nationalpark
Im Krügerpark kommen 147 verschiedene Säugetierarten vor, von denen Ihr die Population der wichtigsten in der unten stehenden Tabelle finden könnt. Der Park ist natürlich auch Heimat der “Big Five” (Löwe, Leopard, Elefant, Nashorn, Büffel), außerdem noch von über 500 Vogel, 114 Reptilien-, 34 Amphibien- und 49 Fischarten. Ebenso findet man – allerdings mit etwas Glück – auch die „Small Five“ im Krügerpark (Nashornkäfer, Büffel-Wwebervogel, Leoparden-Schildkröte, Elefanten-Spitzmaus und den Ameisenlöwen)
Die Vogelwelt wartet mit den Big-Six auf die Besucher und das sind: Ohrengeier, Riesentrappe, Nashornvogel, Afrikanische Fischeule, Sattelstorch und Kampfadler.
Bei den Säugetierarten stehen etwa 18 Arten auf der „Roten Liste“ und sind vom Aussterben bedroht. Z. B. Wildhunde, Geparde oder das Spitzmaulnashorn sog. „Black Rhino“
Der Abschuss von jährlich ca. 500 Elefanten hatte in den 80er Jahren weltweit zu Protesten geführt, so dass der Abschuss unter dem weltweiten Druck, Anfang der 90er Jahre eingestellt wurde. Seit dem wurden durch die starke Überweidung durch Elefanten einige Regionen bereits versteppt.
Die Öffnung des Parks in Richtung Mosambik und Simbabwe soll nun eine Entlastung bei den Elefanten schaffen. Die ersten der insgesamt ca. 12.000 Elefanten haben bereits im Coutada Schutzgebiet in Mosambik eine neue Heimat gefunden.
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